Impressionen

Grüß Gott, Herr Imam!

Impressionen zu "Grüß Gott, Herr Imam!"

26. Mai 2014

„Die Debatte um die Integration der Muslime in das europäische Umfeld wird weitergehen. Der Buchmarkt ist bereits überflutet mit den unterschiedlichsten Beiträgen zum Thema Islam. Manche davon sind bewusst provozierend geschrieben, auch in der Absicht, die Integration in Frage zu stellen und letztlich die friedliche Koexistenz zu gefährden. Manche zielen auf den eigenen Profit ab, sei es auf politischer oder auch auf kommerzieller Ebene. Die meisten Publikationen benennen zwar explizit und beharrlich die Probleme, aber nur wenige bringen seriöse Lösungsvorschläge ein.Dieses Buch bietet konkrete Modelle zur Lösung der viel diskutierten Probleme. Es will den Unterschied verdeutlichen zwischen denen, die über Muslime reden und zur Eskalation von Konflikten beitragen und denjenigen, die mit Muslimen reden und gemeinsam nach Lösungen suchen.“
Paperback, Klappenbroschur, 224 Seiten, ISBN: 978-3-424-35042-5

Imam Idriz: Grüß Gott Herr Imam

„Imam Benjamin Idriz ist nicht nur sprachlich vielseitig, sondern auch geistig vielseitig, und wirkt auf jeden durch sein offenes Herz wie durch seinen scharfen Verstand. Seine Sprache der Toleranz spiegelt seine vom Vater ererbte Toleranz des Denkens wieder, die er mit den Quellen der islamischen Tradition weiterentwickelt. In meinem Leben und Wirken habe ich viele gute Menschen kennen gelernt, aber die Güte des Imams und seine Freundlichkeit, sein Optimismus, Enthusiasmus, sein Einsatz und seine Offenheit für Dialog sind außergewöhnlich. Deshalb bin ich stolz darauf, gemeinsam mit ihm die Spiritualität des Islams und den Fortschritt Europas zu teilen. Ich sage voraus, dass Imam Idriz‘ Leben und Werk bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Islams und Europas nehmen wird, weil es den Geist des Ostens mit dem Verstand des Westens versöhnt.“

Reisu-l-ulema Dr. Mustafa Cerić, Großmufti von Bosnien und Herzegowina

„Seit 1995 ist Benjamin Idriz Imam der muslimischen Gemeinde in Penzberg. Seit vielen Jahren bemüht er sich um den Dialog zwischen Muslimen und Christen in Bayern und darüber hinaus. Seine Vorstellungen, wie Islam und Demokratie, Islam und westliche Gesellschaft zu denken sind, sind ein wertvoller Impuls in der Debatte um die Integration. Es ist an der Zeit, wichtige Fragen zu stellen und gute Antworten zu finden. Unermüdlich ist Imam Benjamin Idriz im Gespräch, in der Suche nach Verständigung und gegenseitigem Verständnis. Möge auch dieser Band dazu beitragen.“

Dr. Johannes Friedrich, Landesbischof

„Islam in Europa – das kann durchaus Import schädlicher Traditionen und Konflikt von Kulturen bedeuten, aber auch Religionsfreiheit für alle auf dem Boden des Grundgesetzes und Dialog der Religionen. Imam Benjamin Idriz steht mit bewundernswerter Beharrlichkeit für den Versuch, auf dem Fundament des Rechtsstaates und im Rahmen der Grundrechte Religionsfreiheit auch für die islamische Minderheit in Deutschland vollumfänglich zu realisieren. Ohne Reformer wie ihn wird der Dialog nicht vorankommen.“

Christian Ude, Münchener Oberbürgermeister

„Der Islam ist ein bedeutender Teil der deutschen Gesellschaft. Jede Religionsgemeinschaft, die sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennt, ist in Deutschland herzlich willkommen. Zu einer liberalen Gesellschaft gehört immer auch ein offener und neugieriger Dialog zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen und Religionen.
Herr Imam Idriz und seine Gemeinde in Penzberg sind für diesen Dialog mit der lokalen Gesellschaft vor Ort und über kommunale und Landesgrenzen hinweg ein gelungenes Beispiel. In meinen persönlichen Gesprächen mit Herrn Idriz konnte ich mich davon überzeugen, dass ihm die Integration des modernen und offenen Islam als alltäglicher Bestandteil der deutschen Gesellschaft am Herzen liegt, und ich bin froh, dass er sich derart leidenschaftlich um den religiösen Dialog in Bayern und Deutschland bemüht. Gegenseitiges Verständnis, das Wissen über einander und der Respekt aller Religionsgemeinschaften vor unserer Verfassung sind wesentlich für ein friedliches Miteinander.“

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz

„Imam Benjamin Idriz sucht die Verständigung des Islam mit den Werten unserer Verfassung und der europäischen Kultur.“

Alois Glück, Landtagspräsident a. D., Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

„Es geht heute in Deutschland um die „Einbürgerung“ eines Islam, der die Menschenrechte und den Geltungsvorrang des Grundgesetzes anerkennt. Benjamin Idriz leistet hier seit Jahren wertvolle Arbeit, auch weil er in Deutschland lebenden Muslimen klar macht, dass sie hier nicht im Exil, in der Diaspora oder Verbannung sind, sondern dass sie dieses Land mitgestalten können und sollen.“

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen

„Benjamin Idriz, Imam, Friedensmakler – um nicht den äußerst strapazierten Begriff Dialog zu wählen – und Kulturübersetzer ist vor allem auch eines: Ein Europäer.
Sein Engagement für ein besseres Verständnis zwischen Nichtmuslimen und Muslimen speist sich aus einem wahrhaftigen und vor allem an der Praxis orientierten Islamverständnis. Eine Tradition, welche hunderte Jahre lang am Balkan gelebte Realität war und im Begriff ist wieder zu werden. Er knüpft so an die bekannten europäisch-islamischen Linien an, die auch im andalusischen Spanien, im euro-arabischen Malta und im vom Orient berührten Sizilien – um einige Beispiele zu nennen – anzutreffen waren.“

Aiman A. Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland

Liebe Mitglieder der Islamischen Gemeinde Penzberg,

es fällt uns schwer den persönlichen Kontakt mit Euch zu unterlassen. Es tut auch weh die Moschee einsam und verlassen zu sehen. Doch wir leben in einer Zeit, die diese Maßnahmen erfordern. Alle unsere religiösen Pflichten können wir auch als Einzelne zu Hause verrichten. Wir können einzeln oder mit unserer Familie beten, einen Fastentag einlegen, Spenden über Online-Banking tätigen oder dem nächsten Nachbarn helfen. Und vor allem in Gebeten uns geistig verbinden.

Folgende aktualisierte Regelungen gelten für die Moschee:

Wir sehen uns in der Verantwortung den Gebetsraum zu schließen, da der Teppich den Virus weiter übertragen kann!

Die tägliche Gemeinschaftsgebete und Freitagsgebete sind bis auf Weiteres ausgesetzt.

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir Nikah/Eheschließungen ebenso aussetzen müssen.

Auch alle anderen Aktivitäten finden auf unbestimmte Zeit nicht statt.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Solidarität mit alleinstehenden Menschen, mit Kranken und älteren Personen, die sich eine Selbstversorgung nicht einrichten können. Zusammen mit der Stadt Penzberg und den beiden Kirchen haben wir uns entschieden diesen Menschen eine konkrete Hilfe anzubieten. Aus unserer Gemeinde haben sich 25 Jugendliche bereit erklärt diese Aufgaben auszuführen!

Wenn Ihr Hilfe benötigt oder jemanden kennt der Hilfe benötigt, meldet Euch dazu entweder bei der

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ersten Bürgermeisterin Elke Zehetner unter der Telefonnummer 08856/813103 oder per Mail an elke.zehetner@penzberg.de, oder auch bei

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Imam Benjamin Idriz unter der Mobilnummer 0171/5194017 oder dem

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Vorsitzenden Bayram Yerli unter der Mobilnummer 0170/5252403.

Natürlich stehen Euch der Imam, der Vorsitzende und der gesamte Vorstand auch zu anderen Fragen/Anregungen und jedweder Unterstützung bereit.

Wir bitten Euch um mehr als Verständnis. Wir bitten Euch verantwortlich zu handeln. Wenn unsere staatlichen Behörden und führende medizinische Einrichtungen dazu auffordern möglichst zu Hause zu bleiben, macht es bitte!

Nutzen wird diese Zeit für Itikaf, für die Stärkung unseres Imans und vertrauen wir auf Allah dem Höchsten!

In Frieden und Verbundenheit,

Eure Islamische Gemeinde Penzberg e.V.