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	<title>Bücher - IGP</title>
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	<title>Bücher - IGP</title>
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		<title>Der Koran und die Frauen</title>
		<link>https://islam-penzberg.de/der-koran-und-die-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[igp-987]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2019 13:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. Dass das möglich ist, zeigt dieses Buch, sogar ganz ohne nichtislamische Besserwisserei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://islam-penzberg.de/der-koran-und-die-frauen/">Der Koran und die Frauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://islam-penzberg.de">IGP</a>.</p>
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					<h1 class="entry-title">Der Koran und die Frauen</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>»Historisch betrachtet brachte der Koran Frauen die Freiheit und das Recht.«<br />
(Benjamin Idriz)</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color:#c29341;"><span style="font-size:28px;">S</span>oweit mir bekannt ist</span>, hat sich in der Geschichte der Muslime noch nie jemand eingehend mit der Stellung des Mannes im Islam beschäftigt. Vielleicht liegt das daran, dass Gott selbst sich in seiner Offenbarung bei Geschlechterfragen ausdrücklich zur Frau geäußert hat. Es gibt keine Sure namens »Die Männer« im Koran, wohl aber eine Sure »an-Nisa’/Die Frauen« (Sure 4).</p>
<p>Die islamische theologische Literatur zum Thema Frau ist umfangreich. In der islamischen Welt, also in überwiegend von Musliminnen und Muslimen bevölkerten Ländern, waren und sind die Verfasser solcher Werke jedoch überwiegend Männer, während in den westlichen Ländern deutlich mehr Frauen Stellung beziehen. Allerdings stehen gerade Autorinnen mit muslimischem Namen aufgrund negativer biografischer Erlebnisse dem Islam oft kritisch bis feindselig gegenüber.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color:#c29341;"><span style="font-size:28px;">I</span>ch selber unterscheide mich von anderen Autoren und Autorinnen darin</span>, dass ich die Gedanken, die ich hier niederschreibe, mit anderen gläubigen Männern und Frauen teile. Ich schreibe nicht aus der Distanz einer akademischen Forschungsposition heraus, sondern ich schreibe über das, was in meinen täglichen Gesprächen, in meinen Vortragen und in meinen Freitagspredigten Thema ist. Was hier debattiert wird, findet in meiner Gemeinde statt, und die Ziele, die hier vertreten werden, werden dort in die Praxis umgesetzt und verwirklicht. Dabei wirke ich in der Wahrnehmung dessen, was ich schreibe und predige, in einem heute noch immer mehr männlich als weiblich geprägten Umfeld, wo es durchaus einer festen Entschlossenheit bedarf, vielleicht auch einigen Mutes, um diese Positionen öffentlich zu vertreten und zu verfolgen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color:#c29341;"><span style="font-size:28px;">Z</span>ur heftig debattierten Frage nach der Frau im Islam</span> stehen Behauptungen und Positionen im Raum – und zwar sowohl von islamophober, wie auch von islamophiler Seite –, die zurechtgeruckt werden müssen. Das Frauenthema im Islam ist von Anfang an eng mit dem Koran verbunden. Will man sich zu diesem Thema äußern, so sollte man mit der heiligen Schrift des Islam vertraut sein, um Missbrauch und Desinformation – egal von welcher Seite – zu erkennen und zu vermeiden. Denn allzu oft sind im Namen des Islam – nicht nur in der Frauenfrage – Worte und leider auch Taten in die Welt getragen worden, die diametral gegen den Koran und damit gegen Gott und Seinen Gesandten gerichtet sind.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color:#c29341;"><span style="font-size:28px;">I</span>n unserer Geschichte finden sich zu allen Zeiten</span> und über alle Länder und Religionen hinweg immer wieder wirkmächtige negative Frauenbilder, die sich bis heute fortschreiben. Auch Muslime bilden hinsichtlich dieses kulturgeschichtlichen Problems leider keine Ausnahme und haben es ebenso wenig wie andere Glaubensrichtungen geschafft, sich selbst oder die Gesellschaft von dieser negativen Entwicklung zu befreien. Es ist sogar so, dass uns Muslime das Thema »Frauen im Islam« in besonderem Maße belastet. Ich kann mich an keinen einzigen Vortrag vor Nicht-Muslimen erinnern, bei dem ich nicht aus dem Publikum heraus kritisch über die Rolle der Frau befragt worden wäre. Muslimischen Männern wird vor allem vorgeworfen, sie betrachteten und behandelten die Frauen als zweitrangige Geschöpfe.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #c29341;"><span style="font-size: 28px;">W</span>enn Kritiker, vor allem solche aus dem Westen</span>, Muslime mit entsprechenden Vorhaltungen konfrontieren und behaupten, der Islam lehre, dass eine Frau weniger wert sei als ein Mann, dann wird von Muslimen oft mit einschlägigen Aussagen, wie zum Beispiel »Der Islam hat den Frauen den höchsten Stellenwert eingeräumt« gekontert. Trotz der Richtigkeit dieser Aussage, wird damit das Problem aber oft tabuisiert. Denn solch apologetische Rechtfertigungsbemühungen von Muslimen taugen weder als glaubhafte Erwiderungen, noch werden sie zur Verbesserung der Lage der Frau in muslimischen Gesellschaften fuhren. Muslime sind, bewusst oder unbewusst, mit den Standards, die der Koran selbst setzt und einfordert, in Konflikt geraten. Sie können diesen Standards erst gerecht werden, wenn sie auch die Frau unter dem Blickwinkel jener allgemeinen Werte beurteilen, die der Koran fordert, wie zum Beispiel: Gerechtigkeit.</p>
<p>Eine praktizierende und hoch gebildete Muslimin beklagte sich einmal bei mir: »Die Muslime, besonders die Religionsgelehrten, reden und predigen viel von Gerechtigkeit, aber uns Frauen behandeln sie ungerecht. Wir dürfen nicht einmal bei der Eheschließung mit demselben Recht wie ein Mann als Trauzeuge auftreten!« Nur durch solches Hinterfragen und durch Selbstkritik können Muslime den hohen Ansprüchen, die die Offenbarung Gottes an uns richtet, gerecht werden und die im Koran gesetzten Ziele erreichen. In neuerer Zeit arbeiten muslimische Autorinnen und Autoren intensiv an der Überwindung einiger diskriminierender Missstände zwischen Männern und Frauen. […] Leider bleiben diese Werke, wie viele Arbeiten der islamischen Theologinnen und Theologen in der Türkei, die dort in wissenschaftlichen Kreisen große Anerkennung finden, außerhalb des Landes weitgehend unbeachtet. Bedauerlicherweise wird türkische theologische Fachliteratur in der Regel weder ins Deutsche noch ins Arabische übersetzt. Solche Forschungsarbeiten sind jedoch gerade heute notwendig und mussten auch starker von männlicher Seite selbstkritisch beziehungsweise mit mehr Mut für eine aufrichtige Auseinandersetzung […]</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Gleichheit der Männer und Frauen in der Lebenspraxis</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #c29341;"><span style="font-size: 28px;">W</span>eil sich die vom Koran geforderte Gleichheit der Männer und Frauen in der Lebenspraxis der Muslime nicht in wünschenswertem Maß niedergeschlagen hat</span>, konnte sich im Laufe der Zeit unter den Muslimen ein ausgesprochen frauenfeindlicher religiöser Diskurs entwickeln. Diese negative Entwicklung hat nicht nur das religiöse Leben beeinflusst, sondern sie stellt auch einen maßgeblichen Faktor für die Rückständigkeit muslimischer Gesellschaften dar. Typische Beispiele für die Aufwertung des Mannes und die untergeordnete Stellung der Frau im religioösen Bereich sind der Ausschluss der Frauen vom Freitags- und Festgebet, der nicht theoretisch begründet ist, aber praktisch stattfindet, ihre Benachteiligung bei der Erbverteilung, die Legitimierung angeblich religiös begründeter Gewalt gegen Frauen, von Polygamie und einer Rechtspraxis, nach der die Zeugenaussage eines Mannes doppelt so viel zahlt als die einer Frau. Dieses Verhältnis zum weiblichen Geschlecht wird manchmal mit dem Koran begründet und häufiger noch mit Hadithen, das heißt mit Aussagen, die dem Propheten zugeschrieben werden – in jedem Fall aber mit Behauptungen, die in offenem Widerspruch zum Geist und zur Logik des Islams stehen. Der Ägypter Qasim Amin (gest. 1908) bezeichnete als wahren Hintergrund dieser Benachteiligung einen traditionsgeprägten ≫Mischmasch, den die Leute als Religion bezeichnen und Islam nennen≪. Schon damals sah er einen Zusammenhang zwischen der Rückständigkeit hinsichtlich der Stellung der Frau und der Rückständigkeit einer ganzen Nation.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #c29341;"><span style="font-size: 28px;">F</span>ür muslimische Männer ist es verpflichtend, die eigene Haltung zu den Frauen im Islam selbstkritisch zu hinterfragen</span>. Sie haben die Frau als ebenbürtiges menschliches Geschöpf zu akzeptieren, das im Islam die gleichen Rechte und die gleiche menschliche Wurde hat wie sie selbst. Zu dieser vernünftigen Ansicht kann ein Muslim als Mensch wie als Gläubiger nur mithilfe des Korans gelangen: nämlich durch eine reflektierte Koranlesung im Kontext seiner Entstehung. Wenn wir die Lage der Frau aus dem Blickwinkel des Korans und des Propheten, der ein Vorbild für uns ist, betrachten, kommen wir zu einem ganz anderen Bild als dem, was gemeinhin für vermeintlich typisch ≫muslimisch≪ gehalten wird. Ein respektvolles Miteinander ist nur dann zu erreichen, wenn Männer und Frauen anstelle einer Uber- und Unterordnung eine horizontale Beziehung zueinander entwickeln und einen gleichberechtigten Dialog miteinander fuhren. Frau und Mann sind wie zwei Hälften eines Apfels. Nicht anders ist die Haltung des Korans zur Frau, und der Prophet hat sie so und nicht anders in die Lebenspraxis umgesetzt. Alle Überlieferungen in Form von Sprüchen oder Erzählungen, die diesem koranischen Prinzip und dem Vorbild des Propheten widersprechen, sind später entstanden und fuhren in die Irre. Sie sind bis zum heutigen Tag von anhaltender negativer Auswirkung auf die Behandlung der Frau geblieben.</p>
<p>Viele Muslime haben auf der Grundlage einzelner Zitate und Überlieferungen ihr Glaubensverständnis pervertiert. Muhammad al-Ghazali dazu: ≫Einige Muslime stellen ihre Religion verfälscht dar, mit strengem Stirnrunzeln, in einer unsympathischen Art und Weise. Dann beklagen sie, dass die Menschen den Islam ablehnen oder sogar hassen. Mussten diese Irrsinnigen nicht eingesperrt oder ausgepeitscht werden, weil gerade sie die Menschen von der Wahrheit des Islams fernhalten?!≪ Damit ist zwar zum Ausdruck gekommen, dass sich in Sachen Frau im Islam etwas ändern sollte, aber noch nicht, was sich (aus westlicher Sicht) andern musste und was sich (aus islamischer Sicht) andern konnte, wenn man mit Koran und Sunna verantwortlich umgeht. Denn schließlich geht es gläubigen Muslimen nicht um Reformation, sondern um Renaissance, und zwar ohne Imitation des Westens und ohne bloße Imitation der Vergangenheit.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #c29341;"><span style="font-size: 28px;">M</span>eine Intention ist es, die Ursachen des negativen Frauenbildes bei manchen Muslimen zu untersuchen und zu hinterfragen</span>. Ich stoße dabei auf den Koran, der für uns nicht nur als primäre und sicherste Quelle gilt, sondern die ewige und tröstende Botschaft Gottes ist. Der Prophet, Friede sei auf ihm, hat den Koran praktisch umgesetzt. Somit sind also der Koran und der Prophet zwei Seiten derselben Medaille. Die Zuverlässigkeit der Überlieferungen, Aussagen und Interpretationen, die in den Büchern außerhalb des Korans entstanden sind, ist abhängig vom Koran: Stimmen sie mit dem Koran überein, dann sind sie authentisch und korrekt. Wenn sie dem Koran widersprechen, verdienen sie folglich keine Beachtung.</p></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="https://islam-penzberg.de/rezension-von-ursula-schwager-der-koran-und-die-frauen/">Rezension von Ursula Schwager</a>
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				<a href="https://islam-penzberg.de/wp-content/uploads/2020/06/buchcover-der-koran-und-die-frauen.jpg" class="et_pb_lightbox_image" title="Der Koran und die Frauen"><span class="et_pb_image_wrap has-box-shadow-overlay"><div class="box-shadow-overlay"></div><img decoding="async" width="625" height="1000" src="https://islam-penzberg.de/wp-content/uploads/2020/06/buchcover-der-koran-und-die-frauen.jpg" alt="Der Koran und die Frauen" title="Der Koran und die Frauen" srcset="https://islam-penzberg.de/wp-content/uploads/2020/06/buchcover-der-koran-und-die-frauen.jpg 625w, https://islam-penzberg.de/wp-content/uploads/2020/06/buchcover-der-koran-und-die-frauen-480x768.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 625px, 100vw" class="wp-image-13240" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hardcover mit Schutzumschlag, 192&nbsp;Seiten, <nobr>12,5 x 20,0 cm</nobr><br />
ISBN: 978-3-579-01463-0<br />
Erschienen am 22. April 2019</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Erhältlich bei<br /> <a href="https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Koran-und-die-Frauen/Benjamin-Idriz/Guetersloher-Verlagshaus/e551361.rhd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">randomhouse.de</a><br /> <a href="https://www.amazon.de/Koran-die-Frauen-erkl%C3%A4rt-vergessene-ebook/dp/B07K25QHNX/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2C83F9QSXMR0S&amp;dchild=1&amp;keywords=der+koran+und+die+frauen&amp;qid=1592899576&amp;s=digital-text&amp;sprefix=der+koran%2Cdigital-text%2C167&amp;sr=1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">amazon.de</a></p></div>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://islam-penzberg.de/der-koran-und-die-frauen/">Der Koran und die Frauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://islam-penzberg.de">IGP</a>.</p>
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		<title>Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat</title>
		<link>https://islam-penzberg.de/zeig-mir-doch-was-mohammed-neues-gebracht-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[igp-987]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 10:14:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch dieses Buch versucht eine Antwort zu liefern. Mit dem Unterschied, dass ich die Antwort direkt Gott und Seinem Gesandten Mohammed überlasse, in der Zuversicht, dass die beste Antwort im Wortlaut des Korans und im Verhalten und den Aussagen des Propheten steckt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://islam-penzberg.de/zeig-mir-doch-was-mohammed-neues-gebracht-hat/">Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://islam-penzberg.de">IGP</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Benjamin Idriz</p></div>
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					<h1 class="entry-title">Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein Prophet spricht zur ganzen Welt</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Nicht nur die muslimische Öffentlichkeit war irritiert, als der deutsche Papst Benedikt XVI. in seiner Vorlesung am 12. September 2006 an der Universität Regensburg ein Zitat des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos (1350‐1425) verwendete: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“.</p>
<p>Der Titel des vorliegenden Buches spielt auf den ersten Teil dieses Zitates an, um den Leser neugierig zu machen. In diesem islamkritischen Zitat Kaiser Manuels II. wird der Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, direkt genannt. Der Prophet wird in dieser pauschalen Aussage des Kaisers zur Zielscheibe, durch ihn werden dem Islam per se Unmenschlichkeit, extremistische Züge und Gewaltaffinität zugeschrieben.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dieses Buch beabsichtigt mit den Worten Mohammeds selbst Antworten zu entwickeln, nicht nur für den lange verstorbenen Kaiser, der eine feindselige Haltung gegenüber dem Islam vertrat, sondern für alle Menschen, die heute noch in diesem Geist des Mittelalters denken und glauben oder in Zukunft so denken und glauben werden.</p>
<p>Das Buch ist auch an eine große Zahl von Muslimen gerichtet, denen die prophetischen Aussagen fremd sind. Aber das Buch ist auch eine Antwort an gewisse Muslime, die von sich behaupten, dass sie an Mohammed glauben und ihm folgen, tatsächlich aber den Propheten missbrauchen und seine Aussagen falsch interpretieren, indem sie sie vom Koran loslösen. Mehr dazu später.</p>
<p>Zunächst zurück zur „Regensburger Rede“ von Professor Ratzinger als Papst Benedikt. Er hat in seiner akademischen Vorlesung wichtige theologische Impulse zum Verhältnis von Wissenschaft und Vernunft geliefert. Er hat aber auch dem Islam Gewaltaffinität unterstellt, indem er die Aussagen von Kaiser Manuel über den Propheten Mohammed verwendete und indem er dabei das Wort Djihād (Dschihad) mit „heiliger Krieg“ übersetzte. Der Begriff „heiliger Krieg“ ist dem Vokabular der islamischen Quellen, Koran und Sunna, vollkommen fremd, denn Krieg kann niemals heilig sein!</p></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_2 et_pb_bg_layout_light" href="/wp-content/uploads/2020/06/Zeig-mir-doch-was-Mohammed-Neues-gebracht-hat.pdf">Online lesen</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>© Edition Avicenna, München 2018<br />
Alle Rechte vorbehalten<br />
Umschlagentwurf: Benjamin Idriz<br />
Innengestaltung: Naser Fera<br />
Druck: Reklamland, Türkei<br />
ISBN 978‐3‐941913‐23‐3</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://islam-penzberg.de/zeig-mir-doch-was-mohammed-neues-gebracht-hat/">Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://islam-penzberg.de">IGP</a>.</p>
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		<title>Grüß Gott, Herr Imam!</title>
		<link>https://islam-penzberg.de/gruess-gott-herr-imam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[igp-987]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 15:22:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Imam der bayerischen Gemeinde Penzberg ist eine Symbolfigur für die geglückte Integration einer muslimischen Gemeinschaft in ein ausgeprägt selbstbewusst-traditionelles Milieu.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://islam-penzberg.de/gruess-gott-herr-imam/">Grüß Gott, Herr Imam!</a> erschien zuerst auf <a href="https://islam-penzberg.de">IGP</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_9 header-igp et_pb_with_background et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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					<h1 class="entry-title">Grüß Gott, Herr Imam!</h1>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eine Religion ist angekommen</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>»Grüß Gott!«, sagen die Menschen in Süddeutschland gerne zueinander. Freilich meist ohne über das eine wie das andere nachzudenken, verbinden sie damit doch tagtäglich einen Segenswunsch mit dem Bekenntnis zur Kultur, zu der sie gehören, vielleicht sogar zu ihrer Heimat. Muslime fühlen sich kulturellen Wurzeln häufig stark verbunden, und Muslime sprechen gern und jeden Tag von, über und mit Gott.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Was also überrascht an der Formulierung »Grüß Gott, Herr Imam«? Das wird nicht nur an dem immer noch anzutreffenden Irrglauben liegen, es existiere eine Spannung zwischen dem »Gott der Christen« und einem »islamischen Allah«. Dabei ist Letzteres nur die wunderbar wohlklingende, arabische Vokabel für denselben, weil einzigen Schöpfer und Herrn der Welt. Es kommt hier sicherlich hinzu, dass das Bild von einem Imam hierzulande noch weit davon entfernt ist, als Bestandteil des kulturellen Wir-Gefühls wahrgenommen zu werden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In unserer kleinen oberbayerischen Stadt Penzberg, rund 50 km südlich von München, vielen nur im Vorbeifahren auf der A95 München-Garmisch bekannt, höre ich diesen Gruß tatsächlich tagtäglich. Nicht anders als das für meine katholischen und evangelischen Kollegen in der Seelsorge gilt, ist es hier in den letzten zehn, fünfzehn Jahren selbstverständlich geworden, dass der Imam seinen Platz im gesellschaftlichen und kulturellen Gefüge der Stadt einnimmt, dass er &#8211; und mit ihm seine Islamische Gemeinde &#8211; ein Teil davon ist.</p>
<p>Dieses Buch geht von dem aus, was in Penzberg gelungen ist. Aber es begnügt sich nicht damit, eine oberbayerisch-muslimische Erfolgsgeschichte zu erzählen. Es ist getragen von der Überzeugung, dass die Muslime in Deutschland &#8211; wann und weshalb auch immer sie gerufen wurden oder selbstbestimmt gekommen sind &#8211; an der Zukunft dieses Landes ihren Anteil haben. Dass damit schwierige, ja enorme Herausforderungen verbunden sind, wissen und spüren wir alle. Erfolgreich bewältigen können wir sie nur gemeinsam.</p>
<p>Zum ersten Mal im deutschen Sprachraum unternimmt es ein Imam, der von sich sagen darf, ein Hafis zu sein (jemand, der den Koran vollständig auswendig beherrscht), zu den drängenden Fragen, die die Diskussion um den Islam in Europa beherrschen, auf Grundlage seiner theologischen Ausbildung und jahrelangen Praxiserfahrung Stellung zu beziehen. Meine eigenen Wurzeln liegen in Europa. Im mazedonischen Skopje wuchs ich in einem mehrsprachigen Haus auf und in eine viele Generationen zurückreichende, ehrwürdige Reihe von Imamen hinein. Das multiethnische und -religiöse Gepräge des damaligen Jugoslawiens, besonders auch Bosnien-Herzegowinas, woher meine Frau stammt, die Selbstverständlichkeit des Miteinanders, prägt meine Biografie. Die Sorgen vor den Gefahren, die es zerstören können, mit verheerenden Folgen &#8211; auch sie haben ihren Anteil daran.</p>
<p>Dieses Buch will Wege aufzeigen, wie Verständigung zu schaffen ist und Gefahren entgegengewirkt werden kann. Trotzdem wird dieses Buch auch Widerspruch ernten. Es beansprucht natürlich nicht, »den Islam« letztgültig für alle Zeiten und Kulturen zu erläutern. Gottes Offenbarung an die Menschen, aus der die Quellen des Islam schöpfen, ist für alle Zeiten unveränderlich. Doch jede Zeit, jede Kultur, hat diese Quellen immer wieder neu befragt. Das hat zu keiner Zeit zu einer Spaltung der Ummah (der Gesamtheit der Muslime) geführt und niemals dem Islam geschadet. Im Gegenteil. Als vitale Religion hat sich der Islam immer dann und dort erwiesen, wo sich die Muslime nicht an die Traditionen anderer Kulturräume und vergangener Epochen gekettet haben, sondern neue Antworten für ihre Lebenswirklichkeit suchten und fanden. Dieses Buch sucht nicht nach Lösungen für die Probleme anderer Völker.</p>
<p>Ganz bewusst befasst es sich nicht mit der Arabischen Welt, mit der Türkei oder mit Südostasien, auch wenn immer wieder Aspekte aus der weiten Islamischen Welt einbezogen werden und manche Impulse auch über Deutschland und Europa hinaus von Interesse sein mögen. Das zu beurteilen bleibt den Glaubensgeschwistern überlassen, die in ihrer Kultur das jeweilige Antlitz des Islam reflektieren. Dieses Buch ist an Muslime und Nicht-Muslime in Deutschland im Europa des 21. Jahrhunderts gerichtet. Es stellt sich den Fragen, die diese Generation bewegen, und versucht Antworten zu geben. Diese Antworten sind in den Quellen des Islam verwurzelt und von unserer Lebenswirklichkeit gespeist.<br /> Gleichzeitig verstehen sich die Positionen, die dieses Buch entwickelt, als Beitrag zu einem Prozess, der nie abgeschlossen sein wird. Die Debatte ist nicht nur der Weg, sondern in sich schon ein Ziel.<br /> Gerade die zur Zeit des Erscheinens, im Herbst 2010, in Deutschland aufgerührte Integrationsdebatte macht aber auch erschreckend deutlich, wie weit die Gesellschaft vom Ziel eines konstruktiven Miteinanders entfernt ist. Wieder einmal zeigt sich, dass mit populistischer Stimmungsmache sehr viel mehr Aufmerksamkeit zu ernten ist als mit dem tagtäglichen Bemühen um Besonnenheit und um seriöse Aufklärung. Bundespräsident Christian Wulff hat in seiner Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit nichts als Tatsachen beschrieben, als er formulierte: »Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.« Er erntete dafür nicht nur Zustimmung.</p>
<p>Die Debatte um die Integration der Muslime in das europäische Umfeld wird weitergehen. Der Buchmarkt ist bereits überflutet mit den unterschiedlichsten Beiträgen zum Thema Islam. Manche davon sind bewusst provozierend geschrieben, auch in der Absicht, die Integration infrage zu stellen und letztlich die friedliche Koexistenz zu gefährden. Manche zielen auf den eigenen Profit ab, sei es auf politischer oder auch auf kommerzieller Ebene. Die meisten Publikationen benennen zwar explizit und beharrlich bestehende Probleme, aber nur wenige bringen seriöse Lösungsvorschläge ein. Dieses Buch bietet konkrete Modelle zur Lösung der viel diskutierten Probleme. Es will den Unterschied verdeutlichen zwischen denen, die über Muslime reden und zur Eskalation von Konflikten beitragen, und denjenigen, die mit Muslimen reden und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen suchen.</p>
<p>Meine Islamische Gemeinde Penzberg hat den Druck kompromissloser Islamfeindlichkeit in den letzten Jahren zunehmend zu spüren bekommen. Obwohl sie seit vielen Jahren in vorbildlicher Weise für die gelungene Integration steht &#8211; oder womöglich gerade deshalb -, ist sie, wie auch meine Person, zur Zielscheibe von Kräften geworden, die dem Islam per se extremistische Züge, Gewaltaffinität und eine grundsätzliche Unvereinbarkeit mit den Werten der freiheitlichen, demokratischen Staats- und Gesellschaftsordnung zuschreiben. Es gibt leider tatsächlich Muslime, die Dschihad mit Gewalt und Terror verwechseln, unter Scharia mittelalterliche Körperstrafen verstehen und einen Konflikt zwischen Islam und so genannter westlicher Kultur propagieren. Aber es gibt auch Nicht-Muslime, die ihnen folgen. Deren Ideologie, die im Europa des 21. Jahrhunderts eine große Minderheit wegen ihrer Religion pauschal diffamiert und ausgrenzt, stellt heute die wohl meistverbreitete Form von Extremismus dar, mit der unsere Gesellschaft insgesamt konfrontiert ist. Islamfeindliche Agitation nimmt zunehmend alarmierende Dimensionen an; die Gesellschaft und ihre öffentlichen Repräsentanten müssen sich dazu durchringen, diese Form von Extremismus als solchen wahrzunehmen und zu brandmarken. Wir alle, Muslime wie Nicht-Muslime, müssen sicher sein, dass die Instanzen des Staates auf der richtigen Seite stehen und niemand mit extremistischer Gesinnung, welcher Art auch immer, von Ministerien, Gerichten, Behörden oder Schulen aus offen oder verdeckt wirken kann.</p>
<p>In meinen wöchentlichen Predigten lege ich den Schwerpunkt auf die universellen Werte, die so alt sind wie unser Kosmos.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>ISBN: 978-3-641-05226-3<br />
Erschienen am  29. November 2010</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Erhältlich bei<br /> <a href="https://www.randomhouse.de/ebook/Gruess-Gott-Herr-Imam/Benjamin-Idriz/Diederichs/e363822.rhd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">randomhouse.de</a><br /> <a href="https://www.amazon.de/Gr%C3%BC%C3%9F-Gott-Herr-Imam-angekommen-ebook/dp/B004P1J5XI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">amazon.de</a></p></div>
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		<title>Islam mit europäischem Gesicht</title>
		<link>https://islam-penzberg.de/islam-mit-europaeischem-gesicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[igp-987]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 15:42:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Perspektiven und Impulse. Von Benjamin Idriz, Stephan Leimgruber und Stefan Jakob Wimmer.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Unter diesem Titel haben drei interreligiös und didaktisch ausgewiesene Fachleute ein Buch herausgebracht, dass das Thema Integration auf die Basis von realisierbaren multireligiösen Möglichkeiten stellt – im Sinne eines friedvollen Zusammenlebens der Religionen und Kulturen:<br /> <br />
Benjamin Idriz / Stephan Leimgruber / Stefan Jakob Wimmer (Hg.)<br /> Islam mit europäischem Gesicht<br /> Perspektiven und Impulse<br /> Kevelaer: Butzon und Bercker 2010</p></div>
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